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Freitag, 8. März 2019

Was Jeremias Gotthelf über die Liebe wusste

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In einem Abreißkalender für tägliche Zitate habe ich den folgenden schönen Fund über die Liebe gemacht. Auch die  Alten wussten schon Bescheid!

Es ist mit der Liebe
wie mit den Pflanzen:
Wer Liebe ernten will,
muss Liebe säen.

Jeremias Gotthelf

Über Jeremias Gotthelf steht dann noch weiterhin, dass er eigentlich Albert Bitzius hieß, von 1797 bis 1854 lebte und in der Schweiz Pfarrer und Schriftsteller war. 

Dienstag, 1. Juli 2014

Mein Motto für den Monat Juli 2014: eigene Grenzen erkennen


JEDER MUSS WISSEN,
DASS ER ERHÄLT, WAS ER
BEWUSST ERLAUBT ODER
UNBEWUSST ZULÄSST.

Henry Cloud


Diesen Ausspruch fand ich kürzlich auf einer Vortrags-Ankündigung zum Thema "Gesunde Grenzen setzen". Den Referenten aus den USA kannte ich bisher nicht, aber sein Themenangebot klingt vielversprechend. Er wendet sich dabei besonders an kirchliche Kreise, die vielleicht traditionell besonders in der Gefahr stehen, durch falsch verstandene Nächstenliebe sich zu viel gefallen zu lassen, aber das Thema ist so universell und dürfte deshalb für viele Menschen nachdenkenswert sein.

Dienstag, 17. Juni 2014

Mein Motto für den Monat Juni 2014: Gelassenheit



Mein Neustart verläuft etwas holprig, aber vielleicht helfen da alte Gewohnheiten, die ich in der letzten Zeit sehr vernachlässigt habe. Dazu gehört u.a. mein regelmäßiges Monats-Motto! Ich will rückwirkend für den Juni 2014 wieder damit einsetzen.



Gelassenheit - geballte Kraft, die 
werden lässt, was sie nicht selber schafft.

Carl Peter Fröhling


Diese kraftvolle Aussage - ein Stück davon wünsche ich mir selbst und allen meinen Lesern! - fand ich als SCHLUSSSTEIN im Publik Forum 10/14 v. 23.5.2014.

Freitag, 9. November 2012

Mein Motto für den Monat November 2012: Was bleibt


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In diesem Sinne eines "Neustarts" will ich mich nicht mit vielen "Nacharbeitungen" aufhalten, lasse einfach ein paar Monate aus der Systematik ausfallen und beginne mit dem laufenden Monat neu!

Das folgende Zitat verdanke ich meiner Frau, die mir ein älteres GEO-Heft mit einer wunderbaren Bilddokumentation zum Thema "Freundschaft, Glück, Geborgenheit" zeigte. Aus dem Begleittext von James McBride der folgende kurze Auszug!


Irgendwann müssen wir alle aus diesem Leben scheiden. Ob wir dann das Gefühl haben, in diesem Leben erfolgreich gewesen zu sein, hängt nicht davon ab, was wir der Welt durch unseren Beruf gegeben haben, sondern wie viel Zuneigung und Liebe wir nach unserem Tod zurücklassen. Wärme, Freundschaft, Geborgenheit zu geben: Das ist der demokratischste Akt überhaupt. [...]  

Das ist es, woran wahre Größe gemessen wird. Das ist die wahre Freiheit.



Gefunden in: James McBride: Freundschaft. Glück. Geborgenheit. – In: GEO 11/November 2001. S. 18 – 42. Zitat S. 42. [Über das M.I.L.K. – Fotoprojekt „Moments of Intimacy, Laughter and Kinship“]


Samstag, 9. Juni 2012

Ein Mensch wird 70 - Anregungen von Eugen Roth


Meine Cousine, in diesem Jahr 70 geworden, schickte mir dieses launige Zitat von Eugen Roth, das sie im Deutschlandfunk am 8.6.2012 gehört hatte. Mir fehlen da zwar noch ein paar Jahre, aber ich kann mich bestens einfühlen und bin offen für alle wichtigen Mitteilungen, die mich auf das vorbereiten, was mir bevorsteht. Deshalb möchte ich Eugen Roth heute in meinen blog setzen. 
 

24. Januar 1965: Der Schriftsteller Eugen Roth anlässlich seines 70. Geburtstages im DLF:

Eugen Roth: 

Ein Mensch hat's nunmehr Schwarz auf Weiß,
dass er als Siebziger ein Greis.
Ihm selber scheint es wie ein Traum,
war er doch eben 60 kaum!
Zum Glück ist er so weit gesund
und hätt' drum keinen Klagegrund,
stünd's nicht seit der Antike fest:
Senectus ipsa morbus est.
Wenn andere tiefere Gedanken 
um ihre Jubeljahre ranken 
und, was besonders heute häufig, 
sich wichtig nehmen lebensläufig, 
so macht's der Mensch auch am Geburts- 
wie sonst an anderen Tagen kurz: 
Er grüßt, auch wenn er's oft nicht ist, 
die Leserschaft als Humorist. 
Sie ist's, die ihm das Beste bot, 
ihr dankt von Herzen Eugen Roth!

(Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sendezeichen/1773852/)

Samstag, 2. Juni 2012

Lieblingszitate CLXVII: Auf der Suche nach dem eigenen Weg

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Das folgende schöne Zitat fand ich als "Schlussstein" im Publik-Forum v. 23.3.2012 (Nr. 6/2012):


Du willst deinen Weg 
finden?
Verlasse deinen Weg!


Johannes Cassianus (360 - 435)

Donnerstag, 31. Mai 2012

Mein Motto für den Monat Juni 2012: Der höchste Lohn

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Diesen schönen Ausspruch verdanke ich meiner Frau, die ihn in einem Bilderkalender für dieses Jahr entdeckt hat:

Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das,
was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.

John Ruskin


Donnerstag, 17. Mai 2012

Mein Motto für den Monat Mai 2012: Lesen macht stark!

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Dieses Zitat gehört schon zu meinen "uralten Lieblingen"! Ich habe es bereits vor 32 Jahren aus einem Jugendbuch über das Lesen abgeschrieben. Es ist es wert!

 
 
Je mehr man liest, je mehr man lernt.

Sprichwort


Gefunden in: Kurt Franz: Lesen macht stark. dtv junior 7919.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Mein Motto für den Monat November 2011: Noch einmal das Thema "Glück"!

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Spät kommt es, aber es kommt! Mein nachträgliches Monatsmotto für den November!


Nur, wer nicht in der Zeit,

sondern in der Gegenwart

lebt, ist glücklich.

LUDWIG WITTGENSTEIN


Gefunden in: Lektüre zwischen den Jahren. Vom Glück. Ausgewählt von Gottfried Honnefelder. – Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1985. S. 55.


Montag, 17. Oktober 2011

Lieblingszitate CLXII: Laster und Tugenden

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Ein Zitat nach meinem Geschmack! Gefunden als "Schlussstein" im Publik-Forum 17/11 v. 9.9.2011:

Ein wohlgezügeltes Laster
ist manchmal mehr
wert als eine
missverstandene Tugend.

Marcel Jouhandeau

Mein Motto für den Monat Oktober 2011: Wege zum Glück

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Z.Zt. sehe ich meine vielen Bücher durch, was von ihnen wirklich aufhebenswert ist und von welchen Titeln ich mich auch trennen könnte. Bei dieser Gelegenheit ist mir auch ein Buch des Psychosomatikers Arthur Jores in die Hände gefallen, das mich seit meiner Studentenzeit begleitet. Darin fand ich das folgende schöne Zitat wieder:


Glück erlebt der Mensch immer dann, wenn er sich in Übereinstimmung befindet mit dem Lebensgeschehen, das Leben in sich oder in anderen fördert. [a.a.O. S. 175]

Eigentlich wollte ich es bei diesem Kernsatz belassen. Aber da heute "Glück"sbücher verbreitet und beliebt sind, geradezu ein Modethema, kann Herr Jores gut darüber Auskunft geben, ob die heutigen Autoren wirklich originell sind oder vielleicht sogar Wesentliches auslassen. Ich zitiere deshalb auch noch die anschließenden Erläuterungen:

Glück erlebt der Mensch demnach in der gekonnten und um ihrer selbst vollzogenen Leistung, im Spiel, im Tanz. Glück erlebt er, wenn er das Leben einer Pflanze, eines Tieres oder seines Nächsten fördert. Glück erlebt er in der Liebesbeziehung und in der Zeugung neuen Lebens. Dieses wären die aktiven Seiten, aber Glück kann der Mensch auch in der Passivität erleben. Schon zu all den oben genannten Glückserlebnissen ist er nur fähig, wenn er in den genannten Handlungen einen Teil seines eigenen Ichs überwindet und sich selbst verliert. Wenn er es nicht tut, dann ist das, was ihm gegben wird, Lust, aber nicht Glück. Glück erlebt der Mensch weiter in dem Genuß der Natur, in dem Genuß eines Kunstwerkes und schließlich wohl die höchste Form des Glückserlebens, die nur wenigen Menschen möglich ist, in der mystischen Versenkung, in dem Erlebnis des Einswerdens mit dem Schöpfer. Zum Glück gehört also ein Teil Selbsthingabe. Ichverstrickung macht glücksunfähig, Überwindung der Ichverstrickung ist aber [...] auch der Weg, der zur Gesundheit führt. Geld ist nur dann ein Glücksbringer, wenn es genutzt wird zur Entfaltung auf bis dahin verschlossenen Gebieten. [a.a. O. S. 175-76; wenn ich mich richtig erinnere, war A.J. bekennender Katholik!]

Gefunden in: Arthur Jores: Der Mensch und seine Krankheit. Grundlagen einer anthropologischen Medizin. 3., erw. Aufl. - Stuttgart: Klett 1962.

Wenn man das so liest, liegt der Zeitbezug nahe: alle, die z.Zt. an den Kapitalmärkten zocken und ihre Gier ausleben, werden dadurch evtl. reicher, mächtiger, wahrscheinlich gieriger (Gier macht weiteren Hunger, aber nicht satt!), mit Sicherheit aber nicht glücklich. Ist das jetzt nur die Rationalisierung der Neidgefühle eines Habenichts? Wohl nicht, denn vor etwa 20 Jahren hat mich einmal das Börsengeschehen fasziniert (als Kleinstkapitalist); ich weiß, wieviel "Libido" für bereicherndere Dinge im Leben mir wieder zur Verfügung stehen, nachdem ich mich radikal aus diesem Bereich gelöst habe.

Freitag, 1. Juli 2011

Mein Motto für den Monat Juli 2011: Wir sind der Wandel - wer sonst?

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Sei selbst der Wandel, den du in der Welt erleben willst.

Mahatma Gandhi


gefunden in dem Artikel "Wir sind der Wandel" von Christina Kessler in Natur & Heilen 6/2011

Samstag, 25. Juni 2011

Lieblingszitate CLIX: Vom Träumen

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Mein neuestes Fundstück, entdeckt als "Schlussstein" im Publik-Forum 12/2011 v. 24.6.11!


Wer keine Kraft zum
Traum hat, hat keine Kraft
zum Leben.

Ernst Toller

Mittwoch, 22. Juni 2011

Mein Motto für den Monat Juni 2011: Der Weise im Garten

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Dumme rennen,
Kluge warten.
Weise gehen in den Garten.

Rabindranath Tagore

(gefunden in einem Bildband mit Zitaten zum Thema "Glück und gute Lebensführung")

Dienstag, 22. März 2011

Lieblingszitate CLVI: Romano Guardini

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Wann es Zeit ist


Sobald man etwas Lebendiges zwingen will,

verkümmert es. Es muss Zeit haben.

Und Dienst am Leben

bedeutet vor allem Wartenkönnen.

Freilich muss man auch wissen,

wann es Zeit ist, und zugreifen,

denn heute ist die Frucht reif,

und man kann sie pflücken;

morgen ist es vielleicht schon zu spät.


Romano Guardini


Gefunden in: Publik Forum Newsletter 2/2011 v. 9.2.2011.

Dienstag, 1. März 2011

Mein Motto für den Monat März 2011

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Draußen ist strahlende Sonne, dabei bleibt es kalt. Aber ein Fingerzeig, dass der leidige Winter hoffentlich seinem Ende entgegengeht und der Frühling sich ahnen lässt. Deshalb eine Aussage, die vielleicht auch etwas gegen ausklingende Winterdepressionen sagt: Wir können schlicht und ergreifend die Welt nicht ändern, nur unseren Blick auf sie! Und das kann Auswirkungen haben, wie sie hier Kofi Annan mitteilt!


Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten.

Letztlich liegen beide falsch.

Aber der Optimist lebt glücklicher


Kofi Annan


Dieses Zitat verdanke ich unserem Steuerbüro, das es als Leitspruch auf den uns zugesandten Weihnachtsgruß 2009 gesetzt hatte.


Samstag, 19. Februar 2011

Mein Motto für den Monat Februar 2011

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Die Zeit ist schon vorangeschritten, heute ist bereits der 19. Februar. Aber ich will es mir nicht nehmen lassen, dennoch ein spätes "Monatsmotto" in meinen blog zu setzen, der erste wirkliche Text in diesem Monat. Dafür einer, der es in sich hat!


Meine fünf unveräußerlichen Freiheiten:

Zu sehen und zu hören –
was in mir ist und mit mir ist,
und nicht, was dort sein sollte,
dort war oder vielleicht sein könnte!

Zu sagen – was ich fühle und denke,
und nicht, was ich sagen sollte!

Zu fühlen – was ich fühle,
und nicht das, was ich fühlen sollte!

Zu fragen – was ich möchte,
und nicht warten, warten, warten auf Erlaubnis!

Zu wagen – was mich reizt,
statt immer nur „Sicherheit“ zu wählen!
Ich probier´s einfach aus!


VIRGINIA SATIR


Aus: Virginia Satir und Michele Baldwin, Familientherapie in Aktion, Paderborn 1999.
(Seitenzahl habe ich leider nicht.)

In meiner Sammlung seit dem 3.8.2001.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Lieblingszitate CLII: Über die Stille

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Die einzige Offenbarung ist die Stille.

Laotse


Dies ist die dritte Aussage aus der am 28.12.2010 begonnenen "Triologie"!

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Lieblingszitate CLI: Die längste Reise ...

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Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Laotse

Tao Te King, aus Vers 64


Das ist die zweite Kostprobe meiner geistigen "Eroberungen" aus dem Dahlemer Museum ! (Vgl. meinen blog v. 28.12.2010)

Dienstag, 28. Dezember 2010

Lieblingszitate CL: Vom Anfangen

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Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.

Konfuzius


Diese Weisheit verdanke ich - wie schon das vorhergehende Märchenzitat - indirekt ebenfalls meinem kleinen Sohn, der als begeisterter Museumsfreund mich dazu brachte, mit ihm in Berlin-Dahlem ins Völkerkundemuseum zu gehen. Und dort gab es einen wunderbaren Museumsladen mit schönen Spruch-Postkarten, bei denen ich nicht widerstehen konnte... Dies ist eine Kostprobe davon!